Ab 20€ versandkostenfrei
Kauf auf Rechnung
10%-Gutschein
4,88/5,00
blog-img

Schimmel-Fakten

Schimmel- der lästige Mitbewohner

Niemand möchte ihn zu Hause haben - und doch findet Schimmel im Wohnbereich häufig ideale Lebensbedingungen. Mehrfach verglaste Fenster und moderne Wärmedämmung an den Wänden, reduzieren die Wärmeabgabe nach außen. Das spart Heizkosten und schont Ressourcen. Gleichzeitig kann die Luftfeuchtigkeit aus den isolierten Räumen nicht nach außen abziehen. Wird hier nicht regelmäßig und ausreichend gelüftet, entsteht leicht ein schimmelfreundliches Klima, in dem sich der unerwünschte Mitbewohner rasch ausbreitet. Auch wo in Folge von Baumängeln oder fehlerhafter Sanierung Nässe ins Gebäude eindringt, fühlen sich Schimmelpilze wohl und vermehren sich rasant.

Schimmelrisiko wächst mit Luftfeuchtigkeit

Durch Atmen und Schwitzen geben Menschen pro Tag mehrere Liter Wasser in ihre Umgebungsluft ab. Alltägliche Abläufe wie Kochen und Duschen tragen zur Erhöhung der Luftfeuchte bei. Eine durchschnittliche Konzentration von 50 % Feuchtigkeit ist optimal für gesunde Raumluft. Bei diesem Wert besteht keine erhöhte Schimmelgefahr und die Schleimhäute trocknen nicht aus. Steigt der Wassergehalt der Luft auf über 60 %, nimmt das Risiko der Schimmelentstehung zu. In Bad und Küche steigen diese Werte regelmäßig auf über 70 % an. Kurzzeitige Erhöhungen der Feuchte sind unbedenklich, sofern dort regelmäßig richtig geheizt und gelüftet wird. Dauernasse Räume mit mangelndem Luftaustausch und fehlender Beheizung gelten als Garant für Schimmelbefall.

Schimmelfaktoren Kondenswasser und Taupunkt

Warme Raumluft nimmt die alltäglichen Verdunstungen des Haushalts auf. Dies sind in einem Dreipersonenhaushalt bis zu 12 Liter Feuchtigkeit am Tag. Um zu verhindern, dass die aufgenommene Luftfeuchte an den kältesten Flächen im Raum kondensiert, sollte die Innenoberflächentemperatur niemals +12,6 °C unterschreiten. Wenn dieser Fall eintritt, kühlt sich die feuchtwarme Luft an den kältesten Flächen ab und es entsteht darauf Kondenswasser. Gut zu sehen ist der Vorgang an den kühlen Fensterscheiben. Häufiger Beschlag auf den Scheiben ist ein sicheres Zeichen für falsches Heizen und Lüften und/oder mangelndem Wärmeschutz. Im angesammelten Kondenswasser bildet sich der Nährboden für Schimmelpilze. Daher sollte das kondensierte Wasser immer weggewischt, so wie die Ursache erkannt und beseitigt werden.

Wohnbereich als Paradies für Schimmel

Überall im Wohnbereich entsteht Luftfeuchte. Je nach Lebensstil der Bewohner fällt mal mehr, mal weniger davon an. Wird oft und heiß geduscht oder gar die Wäsche im Wohnraum getrocknet, erhöht sich die Feuchte. Auch Zimmerpflanzen, die regelmäßig viel Gießwasser benötigen oder Aquarien ohne Abdeckung tragen zum Anstieg der Feuchtigkeit bei. Eine Kombination aus guter Belüftung und richtigem Heizverhalten beugt der Schimmelbildung vor. Bleibt die Feuchte aber in den Räumen, fühlen sich Schimmelsporen rasch wohl und finden perfekte Bedingungen. Sie können sich von beinahe allen Stoffen ernähren, die in der Wohnung vorkommen. Ob Silikon, Tapeten, Holz, Klebstoffe oder Textilien wie Teppiche oder Vorhänge - kaum ein Material bleibt verschont, hat sich der Schimmel erst einmal eingenistet.

Wo der Schimmelpilz im Verborgenen gedeiht

Nicht immer ist Schimmelbefall sofort sichtbar. In guten Verstecken kann er sich bereits über längere Zeit vermehrt und ausgebreitet haben. Überall dort, wo die Raumluft nicht zirkuliert, ist die Gefahr von Schimmelbildung groß. Gute Schimmelverstecke befinden sich hinter Schränken, die dicht an einer kühlen Außenwand stehen. Hinter Fußleisten, die an einer ungedämmten Wand angebracht wurden, wachsen Schimmelpilze auch lange unentdeckt. Wohnungsinhaber kommen dem unliebsamen Untermieter häufig erst auf die Spur, wenn sich der Schimmel bereits durch seinen charakteristischen modrigen Geruch verrät. Damit es gar nicht erst so weit kommt, sollten Möbel immer mindestens zehn Zentimeter von der Außenwand entfernt stehen.

Schimmelvorkommen - von natürlich bis gefährlich

Pilze u.a. die Schimmelpilze gibt es beinahe überall in unserer Umgebung. Sie zersetzen organische Substanzen und sind damit ein wichtiges Element im natürlichen System unserer Umwelt. In der häuslichen Umgebung sitzt der Schimmel unter anderem in der Blumenerde von Zierpflanzen und im Hausstaub. Solange die Konzentration an Schimmelsporen nicht zu groß wird, sind diese natürlichen Schimmelvorkommen für die Gesundheit des Menschen ungefährlich. Erst wenn es durch zu hohe Feuchtigkeit zu einer starken Vermehrung von Schimmel und der Ausbreitung von Schimmelsporen in der Raumluft kommt, wird es riskant. Übermäßiges Schimmelvorkommen ist ein hygienisches Problem. Es besteht der Verdacht, dass dieser die Atemorgan angreift und allergische Erkrankungen begünstigt.

Krank durch Schimmelsporen

Schimmel in der Wohnung ist immer eklig und lästig. Einige Schimmelarten machen sogar richtig krank, sind zum Glück jedoch im Haushalt selten verbreitet. Die Sporen des Schimmels gelangen milliardenfach als mikroskopisch winzige Elemente in die Luft. Betroffene erkennen sie mit bloßem Auge nicht, atmen sie aber über die Raumluft ein. Gesundheitsgefahren durch Schimmelbefall im Wohnraum bestehen insbesondere bei kleinen Kindern, älteren Menschen und allen, deren Immunsystem aufgrund von Vorerkrankungen anfällig ist. Meist reagiert der Körper mit Symptomen, wie sie bei Allergien auftreten: Reizungen der Augenbindehaut, juckende Nase, wässriger Schnupfen, Reizhusten. Besonders tückisch sind Belastungen der Raumluft durch versteckten Schimmelbefall. Dann fällt der Zusammenhang zwischen Krankheitsanzeichen und dem Auslöser Schimmel oftmals erst spät auf.   MELLERUD bietet ein umfangreiches Sortiment zur Schimmelbekämpfung und Schimmelvorbeugung an. Mit MELLERUD gelingt es Ihnen leicht, Schimmel zu erkennenSchimmel zu bekämpfen und sich dauerhaft vor Schimmelbefall zu schützen. Jetzt alle Produkte im Online Shop entdecken!   Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.
Aktualisiert: 11.06.2022
Erstellt: 18.03.2022
Schreibe einen Kommentar
Erforderliche Felder sind mit * markiert.